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Interfakultäre Koordinationsstelle für Allgemeine Ökologie (IKAÖ)

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SÖF – Begleitforschung Nachhaltiger Konsum

Wissen bündeln - Wollen stärken - Können erleichtern

Das Begleitforschungsprojekt "Wissen bündeln - Wollen stärken - Können erleichtern" (2008-2014) ist Teil des Themenschwerpunkts "Vom Wissen zum Handeln - Neue Wege zum Nachhaltigen Konsum" des BMBF-Förderschwerpunkts "Sozial-ökologische Forschung" (SÖF). Der Themenschwerpunkt besteht aus zehn Forschungsverbünden mit 28 Teilvorhaben. Ein grosser und thematisch anspruchsvoller Themenschwerpunkt wie "Nachhaltiger Konsum" erfordert eine spezielle Begleitung. Insbesondere die Synthese, die Vernetzung der Projektaktivitäten, der nationale und internationale Erfahrungsaustausch und vor allem der programmatisch geforderte Transformationsprozess in zentrale gesellschaftliche Handlungs- und Politikbereiche hat das BMBF veranlasst, die thematischen Projekte durch eine Begleitforschung zu unterstützen.

Die Begleitforschung hat einen Unterstützungsauftrag für die Verbünde und einen eigenen Synthese- und Diffusionsauftrag. Sie nimmt zugleich drei Aufgaben wahr:

  1. Sie soll verbundübergreifende inhaltliche Erkenntnisse erzeugen. Insbesondere soll sie praxisfähiges Orientierungs- und Handlungswissen für die Gestaltung des Übergangs zu Nachhaltigen Konsummustern bereit stellen; sie soll aber auch neues Wissen über inter- und transdisziplinäre Forschungsprozesse generieren.
  2. Sie soll die thematischen Verbünde in der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen, vor allem im Hinblick auf Synergien und möglichst hohe Handlungsrelevanz ihrer Ergebnisse und Produkte. Dies beinhaltet auch eine formative Evaluation mit dem Ziel der Qualitätssteigerung der Arbeit in den Verbünden.
  3. Sie soll die Diffusion der Ergebnisse des SÖF-Themenschwerpunkts in die Praxis begleiten und unterstützen.

Ausgehend vom Auftrag des BMBF wurden sechs Ziele für das Begleitforschungsprojekt definiert. Einen kurzen Bericht vom Dezember 2013 mit einem Fokus auf der Synthesebildung finden Sie hier.

Ende November 2013 sind die Konsum-Botschaften, ein weiteres Syntheseprodukt aus dem Themenschwerpunkt erschienen (die Konsum-Botschaften sowie Informationen zu ihrer Entstehung und Verbreitung finden Sie hier):

In dem von Rico Defila, Antonietta Di Giulio und Ruth Kaufmann-Hayoz als GastherausgeberInnen betreuten GAIA-Sonderheft 2014 zum nachhaltigen Konsum wird anhand von Ergebnissen aus dem SÖF-Themenschwerpunkt der Frage nachgegangen, was Nachhaltigkeit im Konsum als Forschungsgegenstand auszeichnet und wie diese gefördert werden kann: Sustainable Consumption. GAIA - Ecological Perspectives for Science and Society. Volume 23, Supplement 1, July 2014 (open access)

Die gelebte Praxis transdisziplinärer Forschung steht im Mittelpunkt der Analysen und Reflexionen dieser Teilsynthese aus dem Themenschwerpunkt "Vom Wissen zum Handeln – Neue Wege zum nachhaltigen Konsum". Den Erfahrungshintergrund bilden Projekte, in denen die Kooperation zwischen den Partnern aus Forschung und Praxis aus Sicht aller Beteiligten erfolgreich verlief. Dabei zeigt sich, dass es unterschiedliche Wege zum Erfolg gibt, die nicht alle 'lehrbuchkonform' sind und sein müssen. Das Buch ermuntert dazu, transdisziplinäre Prozesse pragmatisch-kreativ anzugehen, ohne dabei den Qualitätsanspruch an transdisziplinäre Forschung aufzugeben. Es richtet sich an Forschende, die transdisziplinär forschen, aber auch an Fördergeber, die transdisziplinäre Projekte fördern, und schließlich an Forschende, die über transdisziplinäre Projekte forschen.

Defila, Rico, Di Giulio Antonietta (Hrsg.) (2016): Transdisziplinär forschen – zwischen Ideal und gelebter Praxis. Hotspots, Geschichten, Wirkungen. Frankfurt a.M., New York: Campus Verlag, 344 Seiten.

Interfakultäre Koordinationsstelle für Allgemeine Ökologie (IKAÖ) der Universität Bern (1988-2013)
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